
Jedes Kind hat eine gute Kindheit verdient. Deshalb kümmern wir uns um die Kinder in Bolivien, die dringend Hilfe benötigen.

In Bolivien gibt es unzählige Kinder, die verlassen oder verwaist sind. Sie alle sind Opfer der Armut und der fehlenden Aufklärung in Schulen und Familien. Die staatlichen Kinderheime sind völlig überfüllt, meist ist dort nur eine Betreuerin für 20 Kinder zuständig.
Wir, eine kleine Gruppe engagierter Frauen und Männer, haben uns zum Ziel gesetzt, so vielen verlassenen Kindern in Bolivien zu helfen wie irgend möglich. Dafür haben wir vor über 15 Jahren den Verein „Circulo Viviente“ (dt. Lebenskreis) gegründet. Aus dem ursprünglichen Ziel, ein einzelnes Waisenhaus zu errichten, ist die Unterstützung neun verschiedener Waisenhäuser geworden. Inzwischen betreuen wir in diesen Waisenhäusern über hundertfünfzig Kinder zwischen 0 und 18 Jahren (Stand 2024).
Hier erfahren Sie, wie Sie helfen können.
Der Verein „Circulo Viviente“ ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung mehrerer Waisenhäuser in Bolivien. Er ist religions- und parteiunabhängig. Adresse: Circulo Viviente, Hafnerstrasse 504, A-3511 Furth (Österreich)

Obfrau: Mag. Maria Edler
Obfraustellvertreter: Dr. Ewald Faltl
Kassier: Gudrun Dege
Kassierstellvertreterin: Eva Scheibenpflug
Schriftführerin: Elisabeth Schmidt
Schriftführerstellvertreterin: Hilda Lechner
Rechnungsprüfer: Mag. Gabriele Richter
Mein Name ist Maria Edler, und meine Geschichte beginnt in Bolivien, wo ich in der Wärme einer außergewöhnlichen, liebevollen Großfamilie geboren und aufgewachsen bin. Mein Vater widmete seine Karriere, als Ingenieur, dem Lehren der Mathematik und Physik an der Universität von Oruro, während meine Mutter das Herz unseres Hauses war. Ich bin eines von sechs Geschwistern, gesegnet mit vier Brüdern und einer Schwester.
Unsere Kindheit war erfüllt von Freude und Sicherheit. Mit 17 Jahren begann ich meine Reise nach Europa zum Studieren. Dieses neue Kapitel ließ Europa zu meiner zweiten Heimat werden.
Ein entscheidender Moment kam im Jahr 1994 während eines Besuchs in einem Waisenhaus in einer Stadt meiner Heimat. Der Anblick, der mich dort erwartete, war herzzerreißend: das Waisenhaus war so überfüllt, dass es nicht einmal Platz für ein weiteres kleines Bett gab. Sechs Jahre später hatte sich die Situation weiter verschlechtert - die Kinderbetten waren entfernt worden, um Platz für mehr Kinder zu schaffen. Die Schlafquartiere waren nur noch mit Matratzen auf dem Boden ausgestattet.
Diese Erfahrung war ein Aufruf zum Handeln. Ich war entschlossen, einen Unterschied im Leben dieser Kinder in Bolivien zu machen. Mit der Unterstützung einer Gruppe mitfühlender Frauen und Männer legten wir den Grundstein für Circulo Viviente, angetrieben von einer gemeinsamen Vision von Hoffnung und Veränderung.


Inzwischen unterstützen wir 8 Waisenhäuser, sogenannte „Hogares para Niños“, 7 davon in der Stadt Cochabamba und das „La casa de los Preciosos“ mit 18 behinderten Kindern in Santa Cruz (Stand August 2018).
Die Kinder können adoptiert werden, derzeit allerdings nur von bolivianischen Familien.
Kinder, die aufgrund ihres Alters oder ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht adoptiert werden können, bleiben bei uns in den Kinderheimen.
Täglich ruft die Institution, die uns Kinder schickt (SEDEGES) an, um weitere Kinder unterzubringen. Schweren Herzens müssen wir dann ablehnen, weil bei einer höheren Kinderanzahl jedes einzelne Kind weniger Aufmerksamkeit bekommen würde. Um mehr Kinder aufnehmen zu können, bräuchten wir eine bessere Infrastruktur und mehr Personal.
Im Rahmen der sozialen Nachsorge werden bei allen Kindern soziale Nachforschungen angestellt. Das heißt, wir besuchen die Orte, an denen das Kind gefunden wurde. Wenn das Kind Familie hat, versuchen wir zu ermitteln, warum das Kind ausgesetzt wurde. In einigen Fällen kann das Kind zu seiner Familie zurückkehren. Dann wird eine Nachsorge nötig, das heißt, wir besuchen das Kind in bestimmten Abständen, um zu sehen, wie es ihm geht. Außerdem beraten wir die Familien.
Hafnerstrasse 504
3511 Furth, Österreich
eugemelga@yahoo.de
+43 (0)699 11 48 63 53
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Jedes Kind hat eine gute Kindheit verdient. Deshalb kümmern wir uns um die Kinder in Bolivien, die dringend Hilfe benötigen.

In Bolivien gibt es unzählige Kinder, die verlassen oder verwaist sind. Sie alle sind Opfer der Armut und der fehlenden Aufklärung in Schulen und Familien. Die staatlichen Kinderheime sind völlig überfüllt, meist ist dort nur eine Betreuerin für 20 Kinder zuständig.
Wir, eine kleine Gruppe engagierter Frauen und Männer, haben uns zum Ziel gesetzt, so vielen verlassenen Kindern in Bolivien zu helfen wie irgend möglich. Dafür haben wir vor über 15 Jahren den Verein „Circulo Viviente“ (dt. Lebenskreis) gegründet. Aus dem ursprünglichen Ziel, ein einzelnes Waisenhaus zu errichten, ist die Unterstützung neun verschiedener Waisenhäuser geworden. Inzwischen betreuen wir in diesen Waisenhäusern über hundertfünfzig Kinder zwischen 0 und 18 Jahren (Stand 2024).
Hier erfahren Sie, wie Sie helfen können.

Der Verein „Circulo Viviente“ ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung mehrerer Waisenhäuser in Bolivien. Er ist religions- und parteiunabhängig. Adresse: Circulo Viviente, Hafnerstrasse 504, A-3511 Furth (Österreich)
Obfrau: Mag. Maria Edler
Obfraustellvertreter: Dr. Ewald Faltl
Kassier: Gudrun Dege
Kassierstellvertreterin: Eva Scheibenpflug
Schriftführerin: Elisabeth Schmidt
Schriftführerstellvertreterin: Hilda Lechner
Rechnungsprüfer: Mag. Gabriele Richter

Mein Name ist Maria Edler, und meine Geschichte beginnt in Bolivien, wo ich in der Wärme einer außergewöhnlichen, liebevollen Großfamilie geboren und aufgewachsen bin. Mein Vater widmete seine Karriere, als Ingenieur, dem Lehren der Mathematik und Physik an der Universität von Oruro, während meine Mutter das Herz unseres Hauses war. Ich bin eines von sechs Geschwistern, gesegnet mit vier Brüdern und einer Schwester.
Unsere Kindheit war erfüllt von Freude und Sicherheit. Mit 17 Jahren begann ich meine Reise nach Europa zum Studieren. Dieses neue Kapitel ließ Europa zu meiner zweiten Heimat werden.
Ein entscheidender Moment kam im Jahr 1994 während eines Besuchs in einem Waisenhaus in einer Stadt meiner Heimat. Der Anblick, der mich dort erwartete, war herzzerreißend: das Waisenhaus war so überfüllt, dass es nicht einmal Platz für ein weiteres kleines Bett gab. Sechs Jahre später hatte sich die Situation weiter verschlechtert - die Kinderbetten waren entfernt worden, um Platz für mehr Kinder zu schaffen. Die Schlafquartiere waren nur noch mit Matratzen auf dem Boden ausgestattet.
Diese Erfahrung war ein Aufruf zum Handeln. Ich war entschlossen, einen Unterschied im Leben dieser Kinder in Bolivien zu machen. Mit der Unterstützung einer Gruppe mitfühlender Frauen und Männer legten wir den Grundstein für Circulo Viviente, angetrieben von einer gemeinsamen Vision von Hoffnung und Veränderung.

Inzwischen unterstützen wir 8 Waisenhäuser, sogenannte „Hogares para Niños“, 7 davon in der Stadt Cochabamba und das „La casa de los Preciosos“ mit 18 behinderten Kindern in Santa Cruz (Stand August 2018).
Die Kinder können adoptiert werden, derzeit allerdings nur von bolivianischen Familien.
Kinder, die aufgrund ihres Alters oder ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht adoptiert werden können, bleiben bei uns in den Kinderheimen.
Täglich ruft die Institution, die uns Kinder schickt (SEDEGES) an, um weitere Kinder unterzubringen. Schweren Herzens müssen wir dann ablehnen, weil bei einer höheren Kinderanzahl jedes einzelne Kind weniger Aufmerksamkeit bekommen würde. Um mehr Kinder aufnehmen zu können, bräuchten wir eine bessere Infrastruktur und mehr Personal.
Im Rahmen der sozialen Nachsorge werden bei allen Kindern soziale Nachforschungen angestellt. Das heißt, wir besuchen die Orte, an denen das Kind gefunden wurde. Wenn das Kind Familie hat, versuchen wir zu ermitteln, warum das Kind ausgesetzt wurde. In einigen Fällen kann das Kind zu seiner Familie zurückkehren. Dann wird eine Nachsorge nötig, das heißt, wir besuchen das Kind in bestimmten Abständen, um zu sehen, wie es ihm geht. Außerdem beraten wir die Familien.
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